Übersicht - Satellitenbilder
 
Der Zeitstempel in den Satellitenbildern bezieht sich auf Greenwich-Zeit (UTC) !
Für die Umrechnung sind eine Stunde, während der Sommerzeit zwei Stunden zu addieren.
 

METEOSAT ( geostationär - Höhe 36000 km, Aktualisierung halbstündlich )

Satellitenbilder im sichtbaren Licht (visuell) werden nur tagsüber aktualisiert. Sie zeigen die Situation so, wie das menschliche Auge sie sehen würde. Tiefe Bewölkung und auch ausgedehnte Nebelfelder sind gut zu erkennen. Der Unterschied zwischen hoher und tiefer Bewölkung ist dagegen schwer erkennbar, weil sie in der gleichen Farbe erscheinen.

Satellitenbilder im infraroten Licht zeigen ein Wärmeabbild der Erde. Deshalb werden sie auch in den Nachtstunden (alle 30 min) aktualisiert. Aufgrund der geringen Temperaturgegensätze zwischen dem Erdboden und tiefliegender Bewölkung ist diese auf Infrarotbildern nur schwer zu erkennen. Nebelfelder sieht man in der Regel gar nicht. Dafür kann man die Wolkenhöhe sehr gut einschätzen. Je kälter die Wolkenoberfläche, desto heller die Darstellung. Gewitterwolken erscheinen aufgrund ihre Höhe als weiße Flecken.

Wasserdampfbilder zeigen die Menge des enthaltenen Wasserdampfs in der Athmosphäre. Auf ihnen lassen sich die Strömungsverhältnisse gut erkennen.

 

  Bilder im sichtbaren Licht Europa

Deutschland (Film)
Am Tage läuft ein Film im sichtbaren Licht, gezoomt auf Deutschland. Nachts ist der Film im infraroten Licht und auf Mitteleuropa gezoomt.
     
  Bilder im infraroten Licht Europa
    Mitteleuropa in Falschfarben
(Die Temperatur der Wolkenobergrenze erlaubt Rückschlüsse auf die Höhe)
     
  Wasserdampfbilder Europa
 
NOAA ( Höhe ca. 850 km, Aktualisierung je nach Überflug mehrmals täglich)

Aufgrund der tiefen Umlaufbahn der NOAA-Satelliten, haben die Bilder eine deutlich höhere Auflösung als bei METEOSAT. NOAA Bilder decken den visuellen und den infraroten Bereich ab.

 

  NOAA Mitteleuropa